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Was sind Makronährstoffe und warum sind sie wichtig

Makronährstoffe — Proteine, Kohlenhydrate und Fette — sind die Grundpfeiler der Ernährung. Erfahre, was jeder liefert, Kalorien pro Gramm und warum Makro-Tracking mehr bringt als reines Kalorienzählen.

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Makronährstoffe sind die drei wichtigsten organischen Verbindungsklassen, die der Körper in relativ großen Mengen benötigt: Proteine, Kohlenhydrate und Fette. Ballaststoffe gelten manchmal als funktionaler vierter Makronährstoff, sind aber technisch gesehen unverdauliche Kohlenhydrate.

Proteine — 4 kcal pro Gramm

Proteine sind Ketten von Aminosäuren. Von den 20 verwendeten Aminosäuren sind 9 essenziell — sie müssen über die Nahrung aufgenommen werden.[1] Sie sind zuständig für Muskelaufbau und -reparatur, Enzym- und Hormonproduktion sowie für das sättigendste Makronährstoffprofil pro Kalorie.[2]

Kohlenhydrate — 4 kcal pro Gramm

Kohlenhydrate liefern Glukose, den bevorzugten Brennstoff für Gehirn und Muskeln bei intensiver Belastung. Komplexe Kohlenhydrate (Stärke, Glykogen) setzen Energie langsam frei. Ballaststoffe fördern die Sättigung und die Blutzuckerkontrolle ohne nennenswerte Kalorien.

Fette — 9 kcal pro Gramm

Fette sind der energiedichteste Makronährstoff. Sie sind essenziell für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K), die Hormonsynthese und die Integrität der Zellmembranen. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind essenziell und müssen über die Ernährung zugeführt werden.[3]

Übersicht der Energiewerte

Makronährstoff kcal / g Hauptfunktion
Proteine4Muskelaufbau, Enzyme, Sättigung
Kohlenhydrate4Schnelle Energie, Muskelglykogen
Fette9Hormone, fettlösliche Vitamine
Ballaststoffe0–2Mikrobiom, Sättigung, Blutzucker

Makros vs. reine Kalorienzählung

Zwei Diäten mit identischer Kalorienzahl können sehr unterschiedliche Auswirkungen auf die Körperzusammensetzung haben. Kalorien bestimmen, ob du Gewicht verlierst oder zunimmst — aber Makros bestimmen, was du verlierst oder zunimmst. Eine hohe Proteinzufuhr erhält Muskelmasse im Kaloriendefizit, verbessert die Sättigung und erhöht den thermischen Effekt der Nahrung.

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Wissenschaftliche Quellen

  1. Wu G. Dietary protein intake and human health. Food Funct. 2016;7(3):1251-1265.
  2. Paddon-Jones D, et al. Protein, weight management, and satiety. Am J Clin Nutr. 2008;87(5):1558S-1561S.
  3. Calder PC. Functional roles of fatty acids and their effects on human health. JPEN. 2015;39(1 Suppl):18S-32S.

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